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Duftöl – eine bezaubernde Reise für die Sinne

Menschen können ca. 10.000 verschiedene Gerüche unterscheiden und verbinden diese mit verschiedenen Erlebnissen und Gefühlen. So können durch Düfte bewusst oder unbewusst Emotionen erzeugt oder verändert werden. Um dem Alltag zu entfliehen und zwischendurch abzuschalten, werden daher häufig duftende Öle verwendet, die in Duftlampen, in der Sauna oder während einer entspannenden Massage ihr Aroma verströmen und so zu maximaler Entspannung beitragen.

Duftöl

Duftöl

Grundsätzlich wird Duftöl von ätherischem Öl unterschieden. Während ein ätherisches Öl direkt aus einer einzigen Pflanzenart gewonnen wird, kann ein Duftöl auch aus vielen verschiedenen Ölen bestehen und ggf. synthetische Zusätze beinhalten. Das bedeutet, dass Duftöle häufig ätherische Öle enthalten. Beim Erwerb von Duftölen für die innere Anwendung oder für die Anwendung direkt auf der Haut sollten Sie darauf achten, nur naturreines Duftöl auszusuchen, wohingegen zur Lufterfrischung auch Öle mit synthetischen Bestandteilen geeignet sind.

Die Anwendung von Duftöl

Je nach Geruch können Öle belebend, entspannend oder ausgleichend wirken. Durch sie findet man seine Mitte wieder und tankt neue Kräfte für den Alltag. Zu den weitreichenden Anwendungsbereichen gehören zum Beispiel folgende:

  • Ein sehr breites Anwendungsfeld von Duftöl ist die Verbindung mit Massagen. Die Öle können entweder in Form von Massageöl direkt in die Haut einmassiert und gleichzeitig inhaliert werden. Oder sie werden in eine Duftlampe geträufelt und erfüllen den Raum mit einem ansprechenden Duft.
  • Die Möglichkeit, Duftöle zur Veränderung des Raumdufts einzusetzen, besteht natürlich nicht nur über die Duftlampe, sondern auch in Form von Duft- und Aromasprays, die das Öl mit Hilfe eines Zerstäubers im Raum verteilen.
  • Weit verbreitet ist auch die Zugabe von Duftöl zum Badewasser. Pflegende Öle wie Jojoba, Mandel oder Kokos sind in Verbindung mit angenehm duftenden ätherischen Ölen von Rose, Lavendel oder Orange besonders beliebt für ein entspannendes Vollbad. Gern wird dem Bad auch noch Totes Meer Salz hinzugefügt, um die Hautpflege perfekt zu machen.

Die beliebtesten Duftöle

Ein besonders beliebtes Öl ist Sandelholzöl, welches in stolzen 80% aller Seifen und Parfums enthalten ist. Äußerlich auf der Haut angewandt, vermag das hellgelbe, dickflüssige und wohlriechende Öl trockene und gereizte Haut zu beruhigen und nachhaltig zu pflegen. Auch in der Aromatherapie findet es aufgrund seiner stimmungsaufhellenden, harmonisierenden Wirkung häufig Anwendung. Weiterhin ist heutzutage die aphrodisierende Wirkung von Sandelholzöl bekannt.

Ein weiteres bekanntes Duftöl ist das Rosenöl. Es wirkt nicht nur wundheilend und antiseptisch, sondern auch krampflösend, entspannend und beruhigend. Es wird für Parfums und Kosmetikprodukte verwendet, aber auch zum Verfeinern von Süßspeisen und Likören. Das wertvolle Öl stammt aus Persien, Indien und Nordafrika und wird heutzutage hauptsächlich in der Türkei, in Bulgarien und Marokko hergestellt.

Ein echter Allrounder ist das stark riechende Teebaumöl. Inhaliert man es, so bekämpft es alle Arten von Erkältung. Auf der Haut angewendet wirkt es antiseptisch und wundheilend, hilft gegen Pickel, verleiht Haaren und Nägeln einen wunderbaren Glanz und lindert sogar Muskelkater. Der strenge Geruch des australischen Öls wird zwar nicht von allen Menschen als angenehm empfunden, hat aber zumindest den Vorteil, dass er Insekten fern hält.

Wellness-Tipps

Egal, welches Duftöl Sie bevorzugen und wie Sie es am liebsten anwenden: Duftöle sind untrennbar mit Wellness und Wohlbefinden verbunden. Tun Sie deshalb etwas für Ihre Seele und gönnen Sie sich ab und an einen Verwöhn-Nachmittag mit betörenden Düften – ob nun bei einer Massage, einem entspannenden Bad oder einfach mit einer schönen Duftlampe.

Tipps zu Anwendung, Neuheiten, Zusammensetzung und sogar zur Herstellung eigener Duftöle finden Sie auf Duftoel.org. Neben nützlichen Infos zu den einzelnen Ölen gibt es auch saisonale Wellness-Tipps für zu Hause. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Entdecken der Welt der Düfte!

Duftöle zur Entspannung

Duftöl zur Entspannung

Duftöl zur Entspannung

Ein langer Tag geht zu Ende, das Wochenende steht vor der Tür und gerade jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden, sehnen wir uns alle nach etwas mehr Entspannung. Das wusste man schon in der Antike und auch heute schwören immer noch sehr viele Menschen auf sie, denn der Duft von ätherischen Ölen wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf unsere Stimmung und Gesundheit aus.

Nehmen Sie doch abends mal ein duftendes Bad, vielleicht mit etwas Eukalyptus – nicht nur einer Erkältung beugt es vor, auch fördert es den Schlaf und entspannt Körper und Geist. Kräftige Düfte wie Rosmarin, Fichte und Latschenkiefer beleben und geben Kraft und es gibt sie ebenfalls als ätherische Öle, die man wunderbar auch als Badezusätze verwenden kann!

Oder ist Ihnen vielleicht mehr nach einer Massage zur Entspannung? Werden dabei süße, warme Düfte wie sie von Jasmin-, Vanille- oder Rosenöl ausgehen verwendet, wird die Massage zudem unsere Stimmung aufhellen.

Jedes Duftöl lässt sich zudem wunderbar als Raumduft verwenden – in einer kleinen Schale über einer Kerze verströmt es seinen Duft im ganzen Raum und bleibt Ihnen über Stunden erhalten! Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne den Duft von Orangen, Zimt oder Tannennadeln. Achten Sie hier ganz besonders auf die saisonalen Angebote, denn jede Jahreszeit hat ihren ganz speziellen Duft.

Bei so viel Entspannung und Wohlbefinden kommt auch direkt der Gedanke an den nächsten Urlaub auf. Dazu muss man auch gar nicht in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt direkt vor der Haustür: Was halten Sie von Urlaub in einem Wellnesshotel in Deutschland? Gerade die Region um den Bodensee ist bekannt für wunderbaren Wellness-Urlaub. In Friedrichshafen beispielsweise können Sie Erholung sogar noch mit einem Zeppelin-Rundflug verbinden! Doch was wäre Entspannung ohne das passende Ambiente? Blättern Sie nicht lange in Katalogen, denn ein schönes Hotel in Friedrichshafen finden Sie auch bequem im Internet!

Duftöle richtig dosieren: So gehen Sie vor

Duftöl richtig dosieren

Duftöl richtig dosieren

Düfte und Gerüche können Ihre Stimmung und das Wohlbefinden positiv beeinflussen. Um den eigenen vier Wänden eine persönliche Note zu verleihen, sind gerade Raumdüfte sehr gut geeignet. Über unsere Nase gelangen Gerüche und Düfte direkt ins Gehirn und lösen dort eine gewisse Stimmung oder Reaktion aus. Das Nervensystem wird durch die Düfte stimuliert und Hormone werden freigesetzt, was wiederum die Stimmung in nur wenige Sekunden beeinflussen kann.

Düfte und ihre Wirkung

Duftöle können durch ihre ätherischen Öle aus Blumen und Kräutern Müdigkeit, schlechte Laune oder Lustlosigkeit beseitigen. So führen Duftöle nicht nur dazu, dass schlechte Raumdüfte verschwinden, sondern beeinflussen auch Ihr Wohlbefinden. So setzt beispielsweise Vanille ein Glückshormon frei, Rosmarin belebt und Lavendel wirkt besänftigend und beruhigend. Dazu einfach das gewünschte Duftöl beispielsweise in eine Duftlampe geben. Oder einfach ein Schale Wasser aufstellen und das Öl eintropfen. Duftöle sind mittlerweile neben Reformhäusern und Apotheken auch im herkömmlichen Handel erhältlich.

Die richtige Dosierung macht´s aus

Damit Ihre Raumluft mit Duftölen auch wirklich angenehm gestaltet wird, ist die richtige Dosierung unbedingt erforderlich. Es ist sehr wichtig, nicht zu stark zu dosieren. Verwenden Sie diese Öle lieber zu sparsam als zu stark. Denn bei einer “Überdosierung” verursachen sie nicht selten Übelkeit und Kopfschmerzen. Ihre eigentlich positiven Eigenschaften auf das Wohlbefinden, drehen sich dann schnell ins Negative.

Je nach Raumgröße genügt bereits ein Tropfen. Für einen Raum mit etwa 20 Quadratmetern sind ein bis zwei Tropfen ausreichend. Ätherische Öle sollten auch niemals pur auf die Haut aufgetragen werden. Es ist auch möglich, die Duftöle dem Badewasser zuzugeben. Dabei sollten Sie allerdings auch nur maximal zwei Tropfen dem Vollbad hinzugeben.

Richtige Dosierung bei Erkrankungen

Die Öle können auch ganz gezielt bei bestimmten Krankheiten eingesetzt werden. Bei Husten oder Erkältung helfen beispielsweise Lavendel, Eukalyptus, Myrte, Minze, Latschenkiefer, Zirbelkiefer, Ingwer, Zitrone, Teebaumöl, Oregano oder Thymian. Wenn Sie Duftöl inhalieren möchten, müssen Sie unbedingt darauf achten, dass das Duftöl ein reines Naturprodukt ist und nicht künstlich hergestellt wurde. Bei einer Erkältung helfen zum Beispiel zwei Tropfen Latschenkiefer, zwei Tropfen Eukalyptus und zwei Tropfen Zitrone in heißes Wasser getropft. Bei Husten kann eine Mischung aus ein Tropfen Thymian, drei Tropfen Ysop, zwei Tropfen Salbei und zwei Tropfen Zirbelkiefer mit Wasserdampf inhaliert werden.

Duftöl selbst herstellen: So geht’s

Duftöle gehören seit langer Zeit zu den klassischen Geschenken. Aber noch besser als sie fertig zu kaufen ist es, eine eigene unverwechselbare Duftmischung zu kreieren. Frei von synthetischen Chemikalien, ganz auf Ihren persönliche Geschmack abgestimmt und in einen hübschen Flakon abgefüllt. Dies sind die Schritte zur eigenen Kreation.

Die Grundlagen

Duftöl selbst herstellen

Duftöl selbst herstellen

Ätherische Öle bilden die Grundlage für jedes Duftöl. Sie verleihen der Duftmischung die so genannte Basisnote. Die Basisnote ist der Teil des Duftes, der sich am längsten auf der Haut hält. Die Herznoten dagegen verflüchtigen sich etwas schneller. Sie werden nur noch von den Kopfnoten übertroffen, die sehr schnell verdunsten. Ein Duft besteht außerdem aus so genannten Brückennoten, die dazu verwendet werden, einen Duft zusammen zu halten.
Manchmal werden einem Duft auch andere Stoffe wie Meersalz (Meeresduft), schwarzer Pfeffer (scharf) oder Kampfer (anregend) oder Vetiver (Wald und Erde) hinzugefügt.

Da die ätherischen Öle mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten verdunsten, ändert sich der Duft eines Öls mit der Zeit.

Welche Basisöle nehmen?

Zur Herstellung eines eigenen Duftöls eignen sich vor allem folgende Öle:

  • Basisnote: Zedernholz, Zimt, Patchouli, Sandelholz, Vanille, Moos, Flechten, Farne.
  • Herznote: Nelke, Geranie, Zitronengras, Neroli, Muskat, Ylang-Ylang.
  • Kopfnote: Bergamotte, Jasmin, Lavendel, Zitrone, Limette, Neroli, Orchidee, Rose.
  • Brückennote: Vanille, Lavendel.

Schaffen Sie Ihr eigenes Duftöl

Für die Kreation eines Duftöls benötigen Sie folgende Materialien:

  • 14 ml Jojoba- oder Mandelöl
  • 70 ml Ethanol
  • 2 Esslöffel Mineralwasser oder destilliertes Wasser (kein Leitungswasser)
  • Kaffeefilter
  • dunkle Glasflasche
  • 7 Tropfen ätherisches Öl für die Basis
  • 7 Tropfen ätherisches Öl für die Herznote
  • 7 Tropfen ätherisches Öl für die Kopfnote
  • 4 Tropfen ätherisches Öl für die Brückennote

Die Reihenfolge, in der Sie die Zutaten mischen ist wichtig, da sie den Geruch beeinflussen. Notieren Sie sich die Reihenfolge, damit Sie einen Duft erneut herstellen können. So gehen sie bei der Herstellung des eigenen Duftöls vor:

  1. Füllen Sie das Jojoba- oder Mandelöl in die Flasche.
  2. Fügen Sie die ätherischen Öle in der Reihenfolge Basisnote, Herz- und Kopfnote und ggf. Brückennote hinzu.
  3. Geben Sie den Alkohol (Ethanol) hinzu und schütteln Sie die Flasche ein paar Minuten. Danach lassen Sie die Flasche mindestens 48 Stunden ruhen.
  4. Ist der Duft so, wie Sie ihn haben wollen, fügen Sie das Mineralwasser hinzu und schütteln das Ganze erneut.
  5. Gießen Sie das Duftöl anschließend durch den Kaffeefilter und füllen Sie das Öl in die endgültige dekorative Flasche ab. Idealerweise ist die Flasche dunkel, da Licht und Luft viele ätherischen Öle zersetzen.

Vielleicht dauert es eine Weile, bis Sie die richtige Mischung gefunden haben. Das erreichen Sie nur durch Experimentieren. Falls Sie das Duftöl erneut produzieren möchten, notieren Sie sich die Schritte zur Herstellung und beschriften Sie die Flasche.

Aromatherapie – Was ist das eigentlich?

Der bekannteste Mitbegründer der derzeitigen modernen Aromatherapie heißt René-Maurice Gattefossé. Heutzutage gibt es unzählige Wissenschaftler, welche sich mit ätherischen Ölen beschäftigen. Selbst in vielen Pflegeberufen und homöopathischen Praxen werden lockernde Öle verwendet. Im Bereich der Naturheilkunde werden pflanzliche Öle wie zum Beispiel Eukalyptus, Pfefferminze usw. bei bei Atemwegbeschwerden, bei Muskelschwächen sowie bei Gelenkschmerzen angewendet. Ausgezeichnet bei Muskel- und Gelenkbeschwerden hilft das Einreiben mithilfe des Franzbranntweins. Der Franzbranntwein ist durch seinen bedeutungsvollen Inhaltsstoff, das Kiefernnadelöl eine große Hilfe. Salbei- und Thymiantee ist besonders gut für diejenigen unter Ihnen, die häufig in eine Erkältungswelle geraten.

Alle bisher genannten Pflanzen haben ätherische Öle als Basisstoffe. Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Essenzen aus duftigen aromatischen Pflanzen, welche mithilfe der Verfahren Wasserdampfdestillation, Schalenpressung und / oder Extraktion gewonnen werden. Ätherische Öle haben einen eigenen Geruch. Auch wenn beispielsweise Pfefferminze, Salbei, Thymian etc. nach Kräutern und Rosenblüten, Jasmin usw. nach Blumen riechen, hat jede Pflanze ihren eigenen Geruch und ihre eigene famose kosmetische Wirkung.

Aromatherapie für Geist und Seele

Eine Aromatherapie ist für Ihr Körperbewusstsein, für Ihren Geist und Ihre Seele eine hilfreiche Therapie, um Ihrem Körper Momente des Wohlfühlens und der Entspannung zu schenken. Mithilfe der Aromatherapie können Sie Ihre stressigen Tage aus Ihren Gedanken verschwinden lassen.

In einer Aromatherapie können Sie etliche Massage-Angebote wahrnehmen, welche von “normalen” über Klangschalen-Massagen, heißen Schokoladen-Massagen bis hin zu Hot-Stone-Massagen reichen. Wer gern etwas Besonderes erleben möchte, nimmt die Massagenangebote aus fernen Ländern, wie chinesische, hawaiianische etc. wahr. Vor der Aromamassage werden zunächst alle Bedürfnisse Ihrerseits mit natürlichen Pflanzenölen abgestimmt. D.h. so wie Sie sich gerade an diesem Tag fühlen, wird das Wohlbefinden mit entsprechenden Pflanzenölen kombiniert, um Ihr Wohlsein wieder hervorzurufen. Durch die verschiedenen Pflanzenöle können Sie sich effektvoll entspannen und das wärmende angenehme Resultat der Massage genießen.

Bei der Auswahl der Ölmischung ist es wichtig, dass alles nach Ihren Wünschen riechen muss, sodass Sie es angenehm empfinden und unterdessen bei der Massage inhalieren und sich wohlfühlen können. Wenn Sie beispielsweise den Duft frischer Rosen mögen und schon einmal bemerkt haben, dass Sie dadurch entspannen können, dann ist es Ihr Duft.

Bei der Verwendung des Massageöls wird auf die Hautpflege geachtet. Sie können sich zwischen hochwertigen Pflanzenölen wie zum Beispiel Mandel-, Aprikosen- oder aus Jojobaöl entscheiden. Diese Pflanzenöle reinigen und geben der Haut einen langanhaltenden Schutz vor dem Austrocknen. Die milden Extrakte wirken beruhigend und entzündungshemmend.

Nach der Massage müssen Sie sehr viel Flüssigkeit (Wasser, Kräutertee) zu sich nehmen, damit Sie die angeregten Stoffwechselprodukte natürlicher ausscheiden können.

Wann entspannen Sie sich bei einer Aromatherapie und lassen die Wohltat für Ihren Körper und Ihrer Seele zu?