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Ätherische Öle

Eukalyptusöl

Die ursprüngliche Heimat des Eukalyptusbaumes ist Australien, mittlerweile ist er aber auch in Asien und Europa verbreitet. Allein im Mittelmeerraum gibt es um die fünfzig Arten. Insgesamt sind weltweit etwa 600 Sorten des Eukalyptus bekannt. Das ätherische Öl wird durch Destillation aus den jungen, blaugrünen Blättern der Bäume gewonnen. Es hat einen sehr frischen, spitzen Geruch. Wegen seiner Intensität eignet sich das Eukalyptusöl besonders zur Aktivierung der Atmung und zur besseren Sauerstoffversorgung im Körper. Daher ist es ein beliebtes Erkältungsmittel.

Der Duft vom Eukalyptusöl

Wer schon einmal im Urlaub an einer mit Eukalyptusbäumen gesäumten Straße vorbei gelaufen ist, kennt den natürlichen Duft des Eukalyptus: den frischen, herben Geruch, der die Bronchien aufräumt. Viele Menschen erinnert der Geruch an Medizin, da in vielen Erkältungsmitteln Eukalyptus enthalten ist.

Der Duft ist kräftig, scharf-stechend, frisch und kampferartig.

Wirkung und Anwendung von Eukalyptusöl

Eukalyptusöl wirkt besonders bei Erkrankungen der Atemwege unterstützend und reinigend. Husten, Heiserkeit und Infektionen im Hals verbessern sich. Das Öl wirkt desinfizierend und verhindert durch diese antibakterielle Eigenschaft die Übertragung von Erkältungskrankheiten. Zudem verbessert sich die Sauerstoffversorgung des Körpers, so hilft es bei Muskelverspannungen und Kreislaufproblemen.

Eukalyptusöl

Eukalyptusöl

Es wirkt gegen Trägheit und Lustlosigkeit, weswegen das Öl gerne als Stimmungsaufheller verwendet wird. Es wirkt bei Erschöpfung genauso gut wie bei Antriebslosigkeit. Und bei geistiger Arbeit erhöht es die Konzentrationsfähigkeit. Außerdem vertreibt es Insekten.

Eukalyptusöl eignet sich als Saunaaufguss. Man kann es in Duftlampen verwenden oder einfach zur Reinigung der Raumluft benutzen. Gerne wird es als Inhalationszusatz verwendet, dazu einfach einige Tropfen Eukalyptusöl in ein heißes Wasserbad geben. Es findet sich auch in vielen Badezusätzen. Eukalyptusöl wirkt antibakteriell. Deshalb ist es sinnvoll, damit zu gurgeln oder es in einem Tee zu trinken. Zudem kühlt es hervorragend und eignet sich als Zusatz bei Wadenwickeln. Die gleiche kühlende Wirkung kommt erkälteten Menschen bei Fieber zugute.

! Achtung ! – Eukalyptusöl kann kreislaufbelastend wirken. Bei Kleinkindern sollte es nicht eingesetzt werden, weil es zum Atemstillstand führen kann.

Richtig eingesetzt entfaltet Eukalyptusöl seine befreiende Wirkung, körperlich und seelisch.

Pfefferminzöl

Kopfschmerzen lassen sich auch auf natürliche Weise bekämpfen, mit Pfefferminzöl. Bei leichten bis mittelschweren Beschwerden wirkt Pfefferminzöl genauso gut wie die medikamentöse Behandlung mit Paracetamol oder Aspirin. Die schmerzlösende Wirkung des ätherischen Pfefferminzöls bei Spannungskopfschmerzen ist anhand von Studien und überwachten Testverfahren bestätigt worden. Die Behandlung mit Pfefferminzöl hat keinerlei Nebenwirkungen.

Kopfschmerzen, ausgelöst durch Schmerzmedikamente

Schmerzmittel (Analgetika) können Kopfschmerzen hervorrufen. Um dies zu verhindern, sollten Patienten mit Spannungskopfschmerzen auf eine Behandlung mit ätherischen Ölen umsteigen. Da diese keine Nebenwirkungen haben, können sie die Schmerzen beseitigen, ohne neue hervorzurufen. Kopfschmerzpatienten sollten sich Gedanken darüber machen, dass es auch Alternativen aus dem naturheilkundlichen Bereich gibt, die genauso gut wirken wie die herkömmliche Medizin. Bei kleinen Kindern sollte man allerdings von der Behandlung mit Pfefferminzöl absehen, da es unter Umständen zu einem Stimmritzenkrampf kommen könnte.

Pfefferminzöl selbst herstellen

Ätherisches Pfefferminzöl ist kostengünstig in der Apotheke erhältlich. Möchte man eine noch kostengünstigere Alternative schaffen und besitzt einen Garten oder Balkon, dann ist das möglich. Man benötigt lediglich gut wachsende Pfefferminzpflanzen. Die Blätter dieser Pflanze werden mit einem natürlichen Öl gemischt und für ca. 6 Wochen an einem warmen Ort stehen gelassen. Danach wird es einfach abgeseiht. Verwendet man für die Herstellung ein Pflanzenöl aus der Küche, kann es zum Kochen aber auch für eine Massage genutzt werden.

Die Anwendung von Pfefferminzöl

Pfefferminzöl

Pfefferminzöl

Bei einer Kopfschmerzattacke sollte man das Pfefferminzöl großflächig auf die Stirn und die Schläfen reiben. Diesen Vorgang sollte man innerhalb von 15 Minuten wiederholen. Danach sollte es zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome kommen. Die Wirkung des Pfefferminzöls lässt sich einfach erklären: Die Inhaltsstoffe aktivieren Kälte- und Druckrezeptoren, für die Aktivierung von Wärme- und Schmerzrezeptoren werden höhere Dosierungen benötigt, zusätzlich wird durch den Zusatzstoff Menthol eine Änderung der Zellmembran erreicht. Die Änderung der Zellmembran erweitert die elektrische Aktivität. Serotonin und Substanz – P, zwei Nerven-Schmerz-Botenstoffe, werden durch das Pfefferminzöl gehemmt und somit werden die Schmerzen unterbunden.

Jeder, der häufig unter Kopfschmerzen leidet, sollte sich einmal Gedanken machen, ob es nicht sinnvoller wäre, auf die herkömmliche Medizin zu verzichten und es einmal mit diesen natürlichen Ölen zu versuchen. Einen Versuch wäre es wert, und wenn eine Wirkung zu vermerken ist, ist eine weitere Therapie mit Pfefferminzöl sehr sinnvoll.

Teebaumöl

Teebaumöl wird von den australischen Ureinwohnern seit Jahrtausenden benutzt und wurde im 18. Jahrhundert durch James Cook in Europa bekannt. Hier geriet es allerdings in Vergessenheit, bevor es Anfang des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt wurde. Inzwischen zählt es zu den Klassikern der alternativen Medizin. Es wird aus dem australischen Teebaum (Melaleuca alternifolia) gewonnen. Cook war es auch, der dem Baum seinen Namen in der westlichen Welt gab: Dass sich aus den Blättern ein würziger Tee zubereiten lässt, kann jedoch hierzulande nur derjenige überprüfen, der sie frisch in einem Geschäft entdeckt.

Wirkung von Teebaumöl

Teebaumöl ist ein Allrounder. Es ist bakteriozid, fungizid und antiseptisch. Außerdem wirkt es schmerz- und juckreizlindernd. Auch eine wundheilende und entzündungshemmende Wirkung wird dem ätherischen Öl nachgesagt. All dies macht es zu einer Allzweckwaffe gegen kleinere Wehwehchen.

Teebaumöl

Teebaumöl

Auch in der Kosmetikindustrie wird es gerne genutzt, da es nicht nur wunderbar gegen Pickel hilft, sondern auch Haare in einem neuen Glanz erstrahlen lässt. Der Anwendungsbereich ist unglaublich vielfältig. Hautprobleme wie Pilze oder Akne lassen sich mit dem kleinen Wunder aus Australien genauso behandeln wie Erkältungskrankheiten wie Halsschmerzen oder Bronchitis. Auch Zahnfleischentzündungen können mit einem teebaumölhaltigen Mundwasser gelindert werden. Sogar bei Insektenstichen oder leichteren Verbrennungen kann Teebaumöl helfen. Herpes, Furunkeln und Abszessen sagt es genauso den Kampf an wie Muskelkater oder leichter Abwehrschwäche. Auch bei Splittern oder kleinen Wunden ist es anwendbar.

Anwendung von Teebaumöl

Genauso vielfältig wie die Wirkung sind die Anwendungsarten des Teebaumöls. Grundsätzlich gilt, dass Teebaumöl am besten verdünnt angewendet werden sollte, sofern die Möglichkeit dazu besteht. Egal ob Wasserbad oder Mundwasser: Wenige Tropfen sind ausreichend, um die positive Wirkung des Öls zu nutzen.

Problematisch können vor allem Kontaktallergien sein, weswegen an einer kleinen Hautstelle überprüft werden sollte, ob die Haut auf das Öl empfindlich reagiert. Um es auf die Haut aufzutragen, sollten Wattepads oder -stäbchen benutzt werden. Gerade bei Akne kann eine Kombination aus den verschiedenen Möglichkeiten sehr sinnvoll sein. So können wenige Tropfen in die Gesichtscreme oder eine geeignete Basis gegeben werden, mit warmem Wasser eignet es sich als Waschmittel und direkt aufgetragen kann es Pickel und Entzündungen gezielt bekämpfen. Es ist auch möglich, Teebaumöl als Dampfbad, Massageöl oder Kompresse zu verwenden.

Jojobaöl

Das Jojoba Öl reinigt besonders sanft und gibt Ihrer Haut einen bleibenden Schutz vor dem Austrocknen. Die mildernden Essenzen wirken beruhigend und entzündungshemmend. Das Öl duftet sehr schwach und ist daher in jeder hochwertigen Kosmetik zu finden.

Zunächst ist klarzustellen, dass Jojoba Öl eigentlich kein Öl, sondern ein Wachs ist. Es ist ganz einfach festzustellen: Wenn Sie beispielsweise Öl in Ihren Kühlschrank legen, werden Sie schnell feststellen, dass das Öl im Kühlschrank dickflüssig wird. Sobald Sie das Öl wieder herausnehmen und an die Raumtemperatur anpassen, wird es wieder flüssig.

Anwendungsmöglichkeiten von Jojobaöl

Dank der vorhandenen Fettsäuren können Sie Jojoba Öl als Pflegeöl benutzen. Sie können Ihre Haut dadurch schützen, glätten und gleichzeitig Sorge für die Erhöhung der Feuchtigkeitsrückhaltung tragen. Nach dem Auftragen des Öls merken Sie sofort, dass das Öl schnell in Ihre Haut eindringt. Egal, zu welchen Hauttyp Sie gehören. Durch die Spuren von Vitamin E, Mineralstoffen und naturreinen Nähr- und Pflegestoffen ist es für jeden Hauttyp geeignet.

Sie können das Jojobaöl tagtäglich anwenden. Ferner hat das Öl einen Lichtschutzfaktor bis 4. Das bedeutet, dass Sie für einige Stunden sich in die Sonne setzen, legen etc. dürfen, ohne zu befürchten, einen Sonnenbrand zu bekommen. Bevor Sie sich in die Sonne begeben, kurz mit dem Öl einreiben und für eine gleichbleibende Bräunung sorgen. Um die anhaltende Bräunung zu gewähren, wird Jojoba Öl als Basisöl für etliche Sonnenöle verwendet.

Das Jojoba Öl ist auch als Nachtpflege, ganz gleich, welcher Hauttyp Sie sind, anzuwenden. Über Nacht können Sie mithilfe des Öls Ihre Haut wieder vollständig revitalisieren und regenerieren lassen. Ihre Haut bekommt somit mehr Feuchtigkeitsschutz, wird samtweich und strafft die Haut. Gerade bei Fältchenbildung ideal.

Ferner haben Sie die Möglichkeit das Öl als Haarpflegeprodukt zu verwenden. Wenn Sie unter brüchigen Haaren leiden, ist das die Möglichkeit, die gesplitteten Haare zu behandeln, um der Welt bald wieder schönes Haar zu präsentieren.

Ylang-Ylang Öl

Fast kein anderer Duft ist so stark wie der des Ylang-Ylang-Baumes. Auch Menschen, die ansonsten weniger mit ätherischen Ölen vertraut sind, bringen Ylang-Ylang gleich in Verbindung mit Erotik. Tatsächlich verwendet man das Öl aus dem Ylang-Ylang-Baum als Liebesöl. Ylang-Ylang-Öl wird eine stark aphrodisierende Wirkung zugesprochen.

Das weibliche Ylang-Ylang-Öl

Ylang-Ylang Öl

Ylang-Ylang Öl

Das Öl gilt als sehr weiblich. Es regt die Sinne und somit auch die Sinnlichkeit an. Es erhöht die Bereitschaft, sich neuen Kontakten zu öffnen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich auch die Kosmetikindustrie das Ylang-Ylang-Öl zu nutze macht. So ist es beispielsweise im bekannten “Chanel No. 5″ enthalten.

Das Öl besitzt eine sehr ausgleichende Wirkung. Aus diesem Grund wird es auch innerhalb der Aromatherapie verwendet, wie etwa bei Hass, Wut, Angst, Lustlosigkeit und Eifersucht. Die Herstellung erfolgt über Wasserdampf-Destillation der Blüten. So ergeben zwischen 40 und 60 Kilogramm einen Liter Öl. Der Duft wird beschrieben als süß, blumig, sinnlich, schwer und betörend.

Neben den bereits beschriebenen Wirkungen wird dem Ylang-Ylang-Öl zugeschrieben, dass es Vertrauen ermöglicht, Geborgenheit verleiht, Gefühle freisetzt, die Sinne anregt und bei nervöser Erschöpfung hilft. Es löst zudem innere Verkrampfungen und entspannt. Das Öl harmonisiert sehr gut mit Grapefruit, Bergamotte, Jasmin, Neroli, Sandholz, Patschuli und Muskatellersalbei.

Verwendung von Ylang-Ylang

Das das Öl hautpflegend ist, wird es häufig auch als Massageöl verwendet. Es gibt es aber auch als Öl zur inneren Anwendung bei Blähungen, Darminfekten, Bluthochdruck, Impotenz, Schlaflosigkeit und Krämpfen. Die äußere Verwendung ist sowohl in Duftlampen, Aromasprays, in der Körperpflege oder in Badezusätzen zu finden. Der Duft weckt die Sinne für die schönen Momente im Leben. Ylang-Ylang kann negative Spannungen vollkommen auflösen.

Für ein sinnliches Badevergnügen einfach vier Tropfen Ylang-Ylang und zwei Tropfen Rose mit 4 Tropfen Sandelholz sowie 3 Esslöffeln Sahne vermengen und ins Badewasser geben. Für eine entkrampfende Gesichtsmassage nimmt man zwei Tropfen Ylang-Ylang mit zwei Tropfen Neroli sowie zwei Esslöffeln Jojobaöl. Bei der Verwendung des Öles in einer Duftlampe ist äußerste Vorsicht bei der Dosierung geboten. Ylang-Ylang ist besonders duftintensiv. Eine zu starke Dosierung oder ein zu häufiger Gebrauch verursachen nicht selten Übelkeit oder Kopfschmerzen.

Sandelholzöl

Man unterscheidet das rote und das weiße Sandelholz. Beide stammen von verschiedenen Bäumen und haben auch verschiedene Eigenschaften. Das rote Holz stammt von einem Baum( Pterocarpus santalinus) aus Ostindien, Ceylon oder von den Philippinen.

Nutzung von Sandelholz

Sandelholzöl

Sandelholzöl

Er wird bis zu 8 Meter hoch und hat gefiederte Blätter und gelbe, rot geäderte Blüten. Verwendet wird das extrem harte Kernholz, das eine dunkel purpurrote Farbe hat. Rotes Sandelholz wird zum Färben von bestimmten Textilien und auch von Likör verwendet. Früher konnte man es in jeder Apotheke kaufen. Es wurde oft Teemischungen als Schmuckdroge zugesetzt. Außerdem galt es als wassertreibend und somit entgiftend. Neuere Untersuchungen bestätigten das nicht. Deshalb wird dieses Holz heute meist in Räuchermischungen verwendet, wobei auch hier die schöne Farbe im Vordergrund steht.
Das weiße Sandelholz stammt von einem Baum (Santalum album) aus Ostindien. Er ist immergrün und blüht das ganze Jahr. Im 19. Jahrhundert wurde der Baum fast ausgerottet, denn er diente als Bauholz für Paläste und wertvolle Möbel. Sein Holz ist eines der wenigen, das nicht von Insekten angegriffen wird.

Verkauf von Sandelholzöl

Bekannt ist das weiße Sandelholz wegen seines Wohlgeruches. Aus diesem Grund ist das ätherische Öl sehr kostbar und der Besitz und der Export werden von der indischen Regierung streng kontrolliert. Erst wenn ein Baum ca. 40 Jahre alt ist, kann aus seinem Holz das begehrte Öl destilliert werden. Es ist dickflüssig, hellgelb und sehr stark duftend. Jährlich werden eintausend Tonnen Sandelholz produziert und weltweit verkauft. In einem Kilogramm Kernholz befinden sich 3% ätherisches Öl.Damit ist die Ausbeute sehr gering. Fast 80% aller Seifen und Parfüms enthalten den samtigen, süßen, holzigen Geruch.
In der Aromatherapie ist Sandelholzöl eines der bekanntesten und wichtigsten Mittel. Es wirkt sehr stark stimmungsaufhellend, manchmal sogar euphorisierend. Dadurch ist es hilfreich bei seelischen Leiden oder gedrückte, trauriger Stimmung. Seit langer Zeit ist auch seine aphrodisierende Wirkung bekannt und kann somit die sexuelle Energie beider Geschlechter heben. Sandelholzöl ist für Duftlampen geeignet. Durch wenige Tropfen werden Räume von seinem exotischen, milden Geruch erfüllt. Häufig wird es auch Massageölen zugesetzt. Es entfaltet auf der Haut einen lang anhaltenden Duft. Das Öl entspannt und hilft auch gereizte, trockene Haut nachhaltig zu beruhigen. Besonders gestresste Menschen profitieren von einer solchen Massage. Das Öl erwärmt und harmonisiert den Körper und schafft gelöste Zufriedenheit.

Sandelholzduft

In anderen Ländern wird Sandelholz auch zu anderen Zwecken benutzt. In China werden große Mengen als Räucherwerk verwendet. Auch innerlich wird das Öl eingesetzt. 2 – 3 Tropfen auf Honig sollen bei Halsentzündung, Fieber und Bronchitis helfen. Auch als Tee wird das Holz verwendet. 1 gehäufter Teelöffel geraspeltes Holz auf 1 Tasse Wasser. Das soll gegen Blähungen helfen. Früher wurden damit auch Darmparasiten behandelt. Wegen seiner desinfizierenden Wirkung wurde es in Persien sogar eingesetzt, um Epidemien einzudämmen.
Da das Öl sehr wertvoll ist, sollte man darauf achten, dass es auch echt ist. Leider sind sehr viele Fälschungen auf dem Markt. Um aber die volle Wirkung zu erzielen, muss es vom Baum Santalum album stammen.

Rosenöl

Eine alte Legende besagt, dass eine persische Prinzessin das Rosenöl entdeckt hat. Ihr erwählter Prinz habe anlässlich der bevorstehenden Hochzeit die Kanäle des Palastgartens mit Rosenblüten bedeckt und als die Prinzessin darauf in einem Boot dahinglitt, hielt sie ihre Hand ins Wasser, wobei sie eine dickflüssige, seidige Konsistenz bemerkte. Diese gefiel ihr so gut, dass der Prinz das Extrakt in Fläschchen abfüllen ließ, womit die Geschichte der Rosenölherstellung begann.

Ätherisches Rosenöl günstig kaufen

Rosenöl

Rosenöl

Rosenoel gehört zu den kostbarsten der ätherischen Öle und wird durch Wasserdampf-Destillation aus Rosen gewonnen. Hierbei benötigt man 30 Rosenblüten für die Gewinnung eines einzigen Tropfens Rosenöls! Zur Herstellung werden vornehmlich zwei Rosenarten kultiviert, die Rosa centifolia und die Rosa damascena. Die Gewinnung von Rosen Oel geht auf ca. 400 v. Chr. zurück, mit Kultivierungen in Indien, Persien und Nordafrika. Heute gehören Bulgarien, die Türkei und Marokko zu den größten Rosenölproduzenten, die den Hauptanteil der knapp 900 kg Weltjahresproduktion erwirtschaften.

Wegen seiner aufwändigen Produktion gehört das Rosenöl zu den teuersten der ätherischen Öle. Für ein Kilogramm echtes bulgarisches Rosenöl aus dem berühmten Rosental bezahlt man im Großhandel mehr als 5000 Euro, etwas günstiger ist das türkische Rosen Oel mit ca. 3000 Euro. Wesentlich günstiger sind synthetische, naturidentische Nachbildungen, die dem Duft echten Rosenoels sehr nahe kommen, diese kosten ca. 75 Euro. Die preiswerteste Variante ist das nicht naturidentische synthetische Öl, welches jedoch ein wenig ansprechendes Dufterlebnis bietet.

Hautpflege mit Rosenöl

Aufgrund seiner hautfreundlichen Eigenschaften findet das Rosen Öl bei einer Vielzahl von alltäglichen Beschwerden Anwendung. Auf der physischen Ebene hilft Rosenöl bei Entzündungen und Krämpfen und wirkt bei Verletzungen wundheilend und antiseptisch. Ebenso wirkt Rosenoel lindernd bei Rötungen und Schwellungen, in Verbindung mit ein paar Tropfen Kamillenöl verschafft es so erste Erleichterung. Und bei Fieber sind Wadenwickel eine beliebte Methode, um die Temperatur zu senken. Dazu nimmt man 250 ml Wasser und ein paar Tropfen Rosen Öl, tränkt ein Tuch in die Mischung und legt einen Wadenwickel an. Alternativ kann man die kühle Kompresse auch auf die Stirn legen.
Aber dem Rosenöl wird ebenso ein der Seele zuträglicher Effekt nachgesagt. So wirken die ätherischen Öle, entweder in Duftlampen oder als Kompressen auf die Haut gelegt, entspannend bei Stress und leichten Angstzuständen. Zusammen mit Jojobaöl lässt sich eine Ölmischung anrühren, die sich gut in die Haut, z.B. auf Stirn oder Schläfen, einarbeiten lässt und im Zusammenspiel mit der Massage den erwünschten beruhigenden Effekt erzielt. Rosenöl bringt auch andere ätherische Öle erst richtig zur Geltung und wirkt ergänzend und unterstreichend auf die jeweilige Note und Wirkung.

Duftöl für die Aromatherapie

Aber nicht nur in der Aromatherapie ist Rosen Öl unabkömmlich. Edle Parfums setzen auf Rosenoel, aber auch feine Schokoladensorten sowie -liköre werden mit dem Öl verfeinert. Zu erwähnen sei hier noch das dem Destillat als Nebenprodukt entstammende Rosenwasser, welches dem Marzipan seine typische Geschmacksnote verleiht, aber in Sachen Duft und Wirkung vergleichbar ist mit dem Hauptprodukt.

Das Rosenöl ist ein wahrer Tausendsassa unter den ätherischen Ölen, nicht umsonst wird das Öl schon seit Jahrtausenden kultiviert und bietet damals wie heute vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, oder auch einfach nur ein unvergleichliches Dufterlebnis.

Ätherische Öle gegen Krankheiten: Ein allgemeiner Überblick

Ätherische Öle finden immer mehr Anklang in der häuslichen Anwendung. Sie duften besonders gut und sind auch für bestimmte Krankheiten ein wahrer Freund. Zudem können Sie die ätherischen Öle für die Duftlampe auch als Massageöl sowie als Badezusatz verwenden. Dadurch wird Ihre Stimmung erheblich gesteigert und Sie fühlen sich nach der Behandlung wieder rundum wohl.

Ätherische Öle gegen depressive Einflüsse

ätherische Öle

ätherische Öle

Jeder Mensch kommt mindestens einmal in seinem Leben in eine depressive Phase, die sich durch ein Angstgefühl, innere Unruhe, Trauer oder einfach durch eine Schlafstörung äußert. Durch den Einsatz von bestimmten ätherischen Ölen finden Sie Entspannung und Ihr Gemütszustand verbessert sich schnell. Damit Sie Depressionen vertreiben, sollten Sie eine Mischung aus 3 Tropfen römischer Kamille, 3 Tropfen Lavendel sowie 4 Tropfen Mandarine herstellen.

Insbesondere bei Antriebslosigkeit finden Sie die Wirkung in der Mischung von den duftenden ätherischen Ölen aus 3 Tropfen Melisse, 3 Tropfen Rose und 3 Tropfen Bergamotte. Durch diese Mischungen erhalten Sie ein duftendes Ensemble, das sich wohltuend auf Ihr Gemüt auswirkt.

Ätherische Öle gegen Kopfschmerzen

Ein Vollbad bei massiven Kopfschmerzen wirkt oftmals wahre Wunder. Besonders bei einer Zusammensetzung von 2 Tropfen Melisse, einem halben Becher Sahne sowie 4 Tropfen Lavendel. Sie können aber auch eine Tinktur aus ätherischen Ölen vorbereiten, die Sie kreisförmig auf die Schläfen sanft einmassieren. Dazu benötigen Sie 2 Tropfen Lavendel sowie 2 Tropfen Melisse und mischen diese Zutaten mit 2 Esslöffel Jojobaöl. Dies ist nicht nur ein duftender Kräutermix, sondern Sie können dadurch die Einnahme von Schmerzmitteln vermeiden und sich auf die Heilkräfte der natürlichen Kräuter stützen.

Ätherische Öle bei Menstruationsbeschwerden

Zu den ätherischen Ölen von 2 Tropfen Rose, 2 Tropfen Zypresse, 2 Tropfen römische Kamille und 4 Tropfen Majoran mischen Sie 30 Milliliter Macadamianussöl dazu. Mit dieser Tinktur massieren Sie sich jeden Abend vor dem Schlafen gehen in der Bauch- sowie in der Lendengegend. Mit 5 Tropfen Muskatellersalbei, 3 Tropfen Melisse und 2 Esslöffel Johanniskrautöl können Sie sich auch einen Badezusatz zaubern. Wichtig ist dabei, dass Sie die Bäder drei Tage vor der angehenden Periode anwenden und nicht während der Menstruation. Diese ätherischen Öle wirken sehr beruhigend auf den Körper und lassen die Menstruationsbeschwerden gänzlich verschwinden.

Sie fühlen sich niedergeschlagen, lustlos, müde oder abgekämpft? Dann versuchen Sie es doch mal mit einer Aromatherapie. Damit finden Sie unter Umständen wieder leichter aus dem Stimmungstief heraus. Die Anwendung kann jeder ganz einfach zu Hause oder unterwegs selbst durchführen und ist garantiert ohne Nebenwirkungen.

Welche Öle geben Energie?

Die Aromatherapie beschäftigt sich mit der Wirkung von Düften auf unseren Körper und unsere Psyche. Dank ihr wissen wir, dass gegen den Blues eine ganze Menge Kraut gewachsen ist. Stimmungsaufhellend wirken unter anderem alle Zitrusfrüchte (Zitrone, Orange, Grapefruit, Blutorange), erfrischend alle Minzsorten, belebend und anregend Rosmarin, Ingwer, Thymian und Kiefer in allen Varianten.

Die beste Wirkung erreichen diese Düfte, wenn sie konzentriert als ätherisches Öl mit 100% Reinheitsgehalt verwendet werden. Nur dann handelt es sich um ein naturreines Konzentrat aus einem bestimmten Pflanzenteil, hergestellt mittels Wasserdampfdestillat oder Kaltpressung. Die winzigen Duftmoleküle können so von unserer Haut und unseren Schleimhäuten leicht aufgenommen und tief in unseren Körper vordringen und wirken.

Wie wendet man sie an?

Alle genannten Öle eignen sich verdünnt mit Wasser zur Anwendung in Duftlampen oder pur auf Duftsteinen für die langfristige Anwendung in Innenräumen. Weitere Möglichkeiten sind die verdünnte Verwendung im Saunaaufguss, als Parfum an sich selbst oder auf die Bettwäsche aufgesprüht oder als Badezusatz. In Kombination mit einem neutralen Öl wie Weizenkeimöl, Mandelöl etc. entsteht ein individuelles Körperöl, dessen Wirkung durch eine stimulierende Massage nochmals verstärkt werden kann. Für unterwegs kann man einen Duftstein im Auto anbringen oder ein kleines Riechfläschchen mit sich führen.

Mischt man die Öle untereinander, entstehen neue reizvolle Varianten. Zitrone und Grapefruit geben Frische, Minze und Ingwer zusätzlich etwas Schärfe, Orange ist fruchtig süß, Thymian, Rosmarin und Kiefer haben eine würzige Note. Auch Kombinationen mit anderen Ölen sind möglich, solange sie sich nicht ihrer Wirkung gegenseitig aufheben. Ein Klassiker im Winter ist beispielsweise Orange mit Zimt und Nelken.

Egal wie Sie Ihr Öl verwenden wollen, es sollte immer in Verbindung mit Wärme sein. Nur so können die Öle ihre Wirkstoffe entfalten. Bitte beachten Sie, dass ein übermäßiger Einsatz auf Dauer zur Gewöhnung und nicht mehr zum gewünschten Effekt führt.

Nebenwirkungen bei Ätherischen Ölen: Worauf Sie achten müssen

Es ist bekannt, dass ätherische Öle beruhigend, anregend und harmonisierend sind. Zusätzlich heben sie die Stimmung und sorgen für ein seelisches und körperliches Wohlbefinden. Bei vielen Menschen können diese Öle eine leichte Verbesserung bei körperlichen Beschwerden erzeugen. Gerade die Römer haben damals gerne in duftenden Öle gebadet, und daher von ihnen in der Vergangenheit viele in die Welt gebracht.

Der Umgang mit ätherischen Ölen

Bei ätherischen Ölen sollten Sie darauf achten, dass sie sparsam und vorsichtig damit umgehen. Es gibt Öle, die die Schleimhäute und die allgemeine Haut reizen können. Es ist zu empfehlen, dass Sie sie nicht pur anwenden. Sie kennen sicher den Spruch, weniger ist oft mehr. Die Kunst besteht also darin, diese Öle fein zu dosieren. Gerade auf der Haut, sollten sie die Öle verdünnt anwenden. Sie haben die Möglichkeit, die Öle mit einem Basisöl zu vermischen, wie zum Beispiel einer Bodylotion oder einem Ölbad.

Wenn Sie unter einer Allergie leiden, ist eine Kontaktprobe zu empfehlen. Diese Probe wird meistens in der Ellenbogenbeuge vorgenommen. Sollte die Haut sich röten, ist es sinnvoller, auf dieses Öl zu verzichten. Falls Sie gerade schwanger sind, gibt es verschiedene Öle, wie zum Beispiel Estragon, Wacholder, Salbei, Rosmarin, Lorbeer und Thymian, die Sie nicht benutzen sollten.

Die meisten ätherische Öle sind über Jahre haltbar. Es gibt sogar Öle, wie zum Beispiel Sandelholz, Rosenöl und Vetiver, die erst nach längerer Lagerung einen gewissen Reifeprozess erlangen. Je älter diese Öle sind, um so weicher und auch voller duften sie. Wichtig ist, dass Sie die ätherischen Öle nicht in der Nähe von Wärmequellen lagern und in verschlossenen und dunklen Glasgefäßen aufbewahren, da sie dort lichtgeschützt sind. Es ist wichtig, dass Sie die Glasgefäße nach dem Gebrauch dann wieder sofort schließen.

Was Sie beachten sollten

Es ist sehr wichtig, dass Sie die ätherischen Öle sicher vor Kindern aufbewahren. Sie sollten auch keine unverdünnten und hochkonzentrierten Öle innerlich einnehmen. Ätherische Öle sind leicht entflammbar und sollten nicht in der Nähe von offenen Feuerstellen aufbewahrt werden.

Ätherische Öle online kaufen: Diese Möglichkeiten haben Sie

Ätherische Öle – oder Aromaöle, wie sie auch genannt werden – sind rein pflanzliche Öle. Sie werden aus den verschiedensten Pflanzenteilen gewonnen: aus der Rinde, aus den Wurzeln, aus dem Holz, aus den Blättern, aus den Blüten oder aus der Schale. „Ätherisch“ wird vom griechischen Wort für „Himmelsduft“ (aither) abgeleitet. Wer schon Erfahrungen mit ätherischen Ölen sammeln konnte, weiß, woher diese Ableitung kommt.

Aromaöle online kaufen

Die Aromaöle haben einen sehr intensiven Geruch und werden schon sehr lange Zeit für verschiedene Zwecke angewendet, zum Beispiel um Stimmungen und Wohlbefinden zu beeinflussen. So können sie entspannend oder anregend wirken, schläfrig machen oder neue Energie geben. Ihr Nutzen ist nur bei den wenigsten ätherischen Ölen wissenschaftlich belegt und doch werden sie vielfältig auch im Gesundheitsbereich angewandt. So gibt sogar spezielle Aromatherapien.

Die Öle wirken aber nicht nur durch das Aufnehmen über die Nase, sondern auch über die Haut. Wenn sie auf die Haut aufgebracht werden (zum Beispiel bei einer Massage), gelangen die Wirkstoffe in die Blutbahn und kommen so zu den entsprechenden Organen. So wird schon seit vielen Jahren empfohlen, bei Erkältungskrankheiten einen Balsam mit ätherischen Ölen auf Brust und Rücken aufzutragen. Dieser entfaltet seine Wirkung dann zweifach: über die Haut und direkt über die Nase. Ganz ähnlich verhält es sich mit einem Bad in Aromaölen.
Es ist jedoch auch möglich, das entsprechende Öl einfach zu inhalieren oder aber über eine Duftlampe in die Raumluft abzugeben.

Nebenwirkungen ätherischer Öle

Trotz der positiven Eigenschaften haben auch ätherische Öle Nebenwirkungen. Werden sie zu hoch und konzentriert dosiert, können Asthma oder epileptische Anfälle ausgelöst werden. Auch andere allergische Reaktionen sind möglich. Der direkte Kontakt mit den Schleimhäuten muss unbedingt vermieden werden. Werden die Substanzen in verdünnter Form angewendet, sind die Risiken als gering einzuschätzen.

Nach einiger Zeit gewöhnt sich die menschliche Nase an den Duft des ätherischen Öls und nimmt ihn nicht mehr wahr. Das dient zum Schutz vor Reizüberflutung. Die Dosierung sollte dann nicht erhöht werden. Am besten hilft es, der Nase eine Pause zu gönnen.

Einige Beispiele für die Anwendung von ätherischen Ölen:

– Pfefferminze wirkt anregend, kühlend und entzündungshemmend.
-Lavendel wirkt entspannend, beruhigend und fördert den Schlaf
-Kamille wirkt ebenfalls entzündungshemmend und entspannend
-Eukalyptus wirkt schleimlösend und hat sich bei Erkältungskrankheiten bewährt

Es gibt sogar Aromaöle, die gegen Viren und Bakterien eingesetzt werden und die Heilung unterstützen.

Preisgünstiger Kauf von ätherischen Ölen im Online Shop

Beim Einkauf von ätherischen Ölen sollte vor allem auf die Qualität geachtet werden. Es gibt die Öle in verschiedenen Preisklassen und Herstellungsarten. Am besten kauft man in Fachgeschäften, Apotheken und Reformhäusern. Sehr günstig angeboten werden synthetisch hergestellte ätherische Öle. Diese sind allerdings nicht empfehlenswert. Der Preis ist oftmals ein Anhaltspunkt für die Qualität des Öls, aber keine Garantie. Auf der Packung sollte vermerkt sein, wie das Öl gewonnen wurde, aus welchem Pflanzenteil es stammt und ob die Pflanze gegebenenfalls biologisch angebaut wurde. Ebenso wichtig ist, welche Lösungs- und Verdünnungsmittel zur Herstellung des Öls verwendet wurden. Am besten lässt man sich als Laie im Fachgeschäft beraten.

In einigen Fachgeschäften können die Öle individuell gemischt werden, so dass der Kunde sich seinen Lieblingsduft selbst aussuchen kann.