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Kokos für Leib und Seele

Beim Duft der Kokosnuss denkt jeder sofort an Sonne, Strand und Meer. Mit dem aus der Frucht gewonnenem Öl wird eine Vielzahl von kosmetischen Produkten hergestellt. Den Urlaub auf der Haut zu spüren ist dabei nur ein angenehmer Nebeneffekt. Viel wichtiger sind andere positive Eigenschaften, die das Öl bis in unsere Küche und in unsere Lebensmittel vordringen lässt.

Von der Palme zum Öl

Kokospalmen sind im gesamten tropischen Raum zu finden und als äußerst wertvolle Pflanzen angesehen, da alle Teile des Baums verwendet werden. Um Kokosöl zu gewinnen, wird das weiße Fleisch der Frucht zerkleinert, getrocknet und gepresst. Das Öl hat eine weißgelbliche Färbung und riecht frisch gepresst angenehm süßlich nach Kokos. Dieser Duft tendiert jedoch unbehandelt bald zum Ranzigen und das obwohl eine der wichtigsten Eigenschaften seine lange Haltbarkeit ist. Sie können Kokosöl bedenkenlos zwei Jahre bei Zimmertemperatur lagern. Ja, es besitzt sogar antibakterielle Eigenschaften. Da es sich erst bei sehr hohen Temperaturen entzündet, eignet es sich auch sehr gut für den Einsatz in der Küche.

Weshalb Kokos aber natürlich am meisten geschätzt wird, ist seine pflegende Wirkung auf Haut und Haar. Das Öl spendet Feuchtigkeit, verleiht dem Haar Glanz, kühlt die Haut und verwöhnt mit exotisch-sinnlichem Duft.

Multitalent Kokosöl

Aufgrund dieser Eigenschaften bildet Kokosöl sehr oft die Basis von Cremes, Shampoos, Lippenbalsam, Seifen, Massageölen usw. Sie können beispielsweise in Kombination mit anderen Zutaten wie ätherischen Ölen und Wachsen ein natürlich haltbares Produkt nach ihren ganz persönlichen Vorstellungen und Bedürfnissen kreieren. Oder verwenden Sie es pur auf den besonders beanspruchten Körperpartien wie Händen und Füßen.

Wo die Kokospalme zu Hause ist, wird das Öl traditionellerweise auch zur Haarpflege eingesetzt. Einfach etwas davon in die Haarspitzen verteilen und sie werden vor dem Austrocknen geschützt.

Während in den Tropen hauptsächlich mit Kokosöl gekocht wird, fristet es bei uns zu Unrecht ein Schattendasein. Es ist reich an gesättigten Fettsäuren und genießt daher nicht den guten Ruf von Olivenöl. Doch Untersuchungen haben ergeben, dass Kokosöl zwar den Cholesterinspiegel steigen lässt, jedoch hauptsächlich mit “gutem” HDL Cholesterin. Somit ist es dem gewöhnlichen Pflanzenöl vorzuziehen, vorausgesetzt es trägt die Bezeichnung “nativ extra”: naturreines Öl ohne weitere Verarbeitung.